Himmelfahrt/Herrentag

Einer der Feiertage, deren Inhalte und Hintergründe ich gern so weit wie möglich von mir ferngehalten weiß. Vor allem natürlich den Vater-/Herrenanteil, Jesus soll meinetwegen in den Himmel auffahren wie er lustig ist. Eigentlich müssten auch in diesem Jahr alle Bollerwagentouren ausfallen wegen Corona, aber bei meiner ersten Hunderunde stehen trotzdem Dixie-Toiletten in kleinen Grüppchen im Park herum und scheinen auf Sauftouristen zu warten (zählt vielleicht auch zu den dunklen Omen, aber immerhin nicht schon wieder ein toter Vogel). Ich bin erleichtert, dass wir heute weit raus aus der Stadt fahren, so weit raus, dass alles HIER WILLST DU NICHT TOT ÜBERM ZAUN HÄNGEN schreit, selbst für eine besoffene Dorfjugend ist es hier zu tot, auch ohne den Regen, der sich heute nicht zu fein ist, hektoliterweise aus den schweren grauen Wolken zu tropfen, aber im Hundewald ist ohnehin nicht mit Bollerwagentrecks zu rechnen. Wir passieren das selbsternannte SPARGEL UND ENTEN PARADIES, das ich jedes Mal gern korrigieren würde in „Paradies MIT, aber sicher nicht FÜR Enten“ oder SPARGEL- UND ENTENFRESSERPARADIES. Im Hundewald treffen wir nur einen einzigen Mann mit einem Hund, der unendlich mies gelaunt dreinblickt. Sein Australian Shepherd hat einen kupierten Schwanz und ist nicht allzu interessiert an anderen Hunden. Ansonsten: Keine besonderen Vorkommnisse, nur Regen.

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